FixChip

Der Plattenverbinder der Zukunft!

Der FixChip ist der Plattenverbinder der Zukunft, der voll und ganz auf die automatisierte Fertigung mit einer CNC-Maschine abgestimmt ist.

FixChip

Der Trend geht zum immer häufigeren Einsatz von Maschinen mit Nesting-Technologie. Allerdings gab es bis jetzt keine attraktive fertigungstechnische und wirtschaftliche Lösung für die Herstellung der Verbinder.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht, so Tom Smeets – Erfinder und Patentinhaber von FixChip.

Die Entstehung des FixChip

FixChip

Als Importeur PaletteCAD haben wir täglich Kontakt zu Inneneinrichtern. Denn außer erleichterten Zeichenmöglichkeiten kümmert sich PaletteCAD auch um die direkte Kopplung mit CNC-Maschinen. Immer häufiger werden CNC-Maschinen mit Nesting-Technologie gekauft. Die zahlreichen Vorteile allerdings, die solche Maschinen bieten, werden durch die umständliche Fertigung wieder zunichtegemacht.

Denn ständig wird von den bestehenden Verbindern her gedacht. Wir haben das Ganze umgedreht und uns gefragt, wie können wir auf einer CNC-Maschine mit Nesting-Technologie effizient, schnell und genau produzieren – ohne alle möglichen Tricks mit teuren störanfälligen Anlagen. Das Ergebnis ist FixChip.

Rendement

Wer eine CNC-Maschine anschaffen möchte oder über den Austausch einer CNC-Maschine nachdenkt, zieht auch eine Maschine mit Nesting-Technologie in Erwägung. Dabei gibt die Verbindungsproblematik allzu oft den Ausschlag, sich dennoch für eine herkömmliche Balkenmaschine zu entscheiden. Denn es bestand ganz einfach keine Möglichkeit, den Verbinder technisch einwandfrei und wirtschaftlich sinnvoll zu fertigen.

Denn horizontale Verbindungen lassen sich nicht, zumindest jedoch nicht so einfach auf einer Nesting-Maschine herstellen. Wir wissen, dass Systeme entwickelt wurden, mit denen sich dies dennoch realisieren lässt. Die Komponenten werden dort nämlich in einem größeren Abstand angeordnet, dann werden Aussparungen gefräst, und schließlich werden mit einer feinen Bohrmaschine senkrechte Bohrungen angebracht. Durch Produktionszeit, geringere Ausbeute, Verschmutzung und Reststücke in der Maschine ist diese Lösung ausgesprochen uninteressant.

Auch die teuren Clamex-Verbinder stellen für Produktionsbetriebe keine Lösung dar. Dass dennoch Nesting-Maschinen angeschafft werden, spricht für die vielen Vorteile solcher Maschinen in zahlreichen anderen Bereichen.

Die Fertigung von FixChip-Verbindern auf einer Nesting-Maschine bietet außer den bereits genannten Vorteilen die Möglichkeit einer schnellen, sauberen und wirtschaftlichen Produktion ohne Improvisation mittels uninteressanter Produktionsmethoden.

Verschiedene Vorteile auf einen Blick

  • Verkürzung der Produktionszeit um mindestens 20 %

  • 100 % Genauigkeit

  • Keine störanfälligen Anlagen

  • Geringere Investitionen in Maschinen-Software

  • Höhere Ausbeute aus den Roh-Platten

  • Geringere Verschmutzung der Maschine

  • Weniger Reststücke in der Maschine

Einen solchen Vergleich kann man faktisch für alle bestehenden Verbinder-Methoden anstellen.
Der einzige Verbinder, der fertigungstechnisch die gleichen Vorteile bietet, ist der Cabineo, der sich allerdings nicht für Produktionsbetriebe eignet.
Denn seine Montage ist unpraktisch, er ist teuer und auch nach der Montage sichtbar.

FixChip im Vergleich zu herkömmlichen Verbinder-Methoden

Bei Möbeln ist der Dübel immer noch der am häufigsten verwendete Verbinder.

Welche Vor- bzw. Nachteile bestehen gegenüber dem FixChip?

  • Der Dübel hat eine geringere Klebefläche, dadurch werden für einen Schrank mehr Dübel benötigt.

  • Die Herstellung von Dübelverbindungen erfolgt auf einer CNC-Maschine mit drei verschiedenen Bearbeitungseinheiten:
    1. Bearbeitung des Werkstücks mit der Hauptspindel,
    2. horizontale Bohrung mit einem Bohrgerät,
    3. vertikale Bohrung mit einer vertikalen Bohrspindel.

    Sämtliche Abweichungen der einzelnen Spindeln machen sich im Endergebnis bemerkbar. Dementsprechend sind Einstellung und Eichung der Maschine häufig eine kostspielige Angelegenheit, die durch den Hersteller der Maschine erfolgen muss.
    Bei der Fertigung im Zusammenhang mit dem FixChip dagegen werden sämtliche Bearbeitungen mit der Hauptspindel ausgeführt. Mit anderen Worten: Auch wenn die Maschine ein Abweichung aufweist, der FixChip passt immer 100-prozentig.

  • Unabhängig von der Einstellung der Maschine kommt es bei Bohrungen generell zu Abweichungen, weil sich der Bohrer einen eigenen Weg sucht, insbesondere bei senkrechten Bohrungen. Auch dieses Problem besteht bei FixChip nicht, da die entsprechende Bearbeitung mit stabilen Werkzeugen erfolgt.

  • Beim Blick auf die Platte des FixChip, ist zu erkennen, dass die Einschlagtiefe begrenzt ist. Das heißt, dass sich für beide Seiten die ideale Einschlagtiefe ergibt und sich der Leim optimal verteilt. Beim Dübeln kann es passieren, dass der Dübel in der einen Seite zu tief oder zu flach eingesetzt ist. Dadurch verteilt sich der Leim nicht in der Gegenseite bzw. die Bauteile sitzen nicht schlüssig ineinander.

Das Video zur Verwendung von FixChip ansehen

Empfohlene Fertigungsmethode für FixChip

Herkömmliche CNC-Maschinen

 

 

  • Bauteile mit 4 mm Übermaß zusägen

  • Entsprechende Bearbeitung (Hauptspindel)

  • Abschlussnuten (Nutfräse 34 × 6 auf der Hauptspindel)

  • Vertikale Nuten (Nutfräse 6 mm auf der Hauptspindel)

CNC-Maschinen mit Nesting-Technologie

  • Bohrung mit 35 mm Lochbohrer im Bereich der horizontalen Bearbeitung (vorzugsweise Hauptspindel)

  • Platten mit 0,4 mm Übermaß entsprechend schachteln und 0,5 mm in der Tiefe stehen lassen (Spannung der Platten)

  • Abschlussnuten (Nutfräse 34 × 6 auf der Hauptspindel)

  • Vertikale Nuten (Nutfräse 6 mm auf der Hauptspindel)

  • Bauteile auf Maß fräsen und abfräsen

Erforderliche Geräte und Werkzeuge

  • Nutfräse 34 × 6 mm

  • Nutfräse 6 mm

  • Lochbohrer 35 mm (bei Nesting-Maschine)